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Ein seltener Schnappschuss gelang dem Wanderer und Hobbyfotografen Ernst de Haan (59) aus Alhaming im Nationalpark Kalkalpen: auf einer Forststraße im Bärnriedlm wo der Außendienstmitarbeiter einer Motorsägen – Firma gerade jausnete, kam plötzlich ein Braunbär daher. De Haan drückte sofort auf den Auslöser.
Hatte der Wanderer keine Angst? „Eigentlich nicht. Ich hab fotografiert, was geht. Aber der Bär war nicht sehr geduldig“, sagt Ernst de Haan. Als Meister Petz den Wanderer entdeckte, reagierte er so, wie der Mollner Bärenanwalt Walter Wagner das von seinem Schützlingen erwartet: Der scheue Allesfresser machte auf den Tatzen kehrt und suchte das Weite. Eigentlich wollte der Wanderer gerade Orchideen fotografieren. Auf rund 35 Meter schätzt Ernst de Haa die Distanz, auf der der Bär an ihn herankam: „es war ein gewaltiger Eindruck, den ich mein Leben lang nicht mehr vergessen werde!“
Glücksfall für Nationalpark
Für die Nationalpark Verwaltung sind die Bärenfotos ein Glücksfall: „Nachdem es in den letzten Jahren keine gesicherten Hinweise auf Braunbären in der Region Nationalpark Kalkalpen gegeben hat, freut uns dieses Lebenszeichen natürlich besonders“, meint Bernhard Schön vom Nationalpark.
Quelle: Rundschau
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