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Auf vier Fünfteln dieser Fläche steht Wald. Und die Wälder sind vielfältig: Drei Dutzend verschiedene Waldgesellschaften gibt es im Nationalpark Kalkalpen – in tiefen Bachschluchten, über sanften Karböden oder auf kargen Karstfeldern an der Waldgrenze. Sie sind Lebensraum für unzählbar viele Pflanzen und Tiere.
Wir finden hier 50 Säugetierarten, 80 Brutvogelarten, 1.600 verschiedene Schmetterlinge und mehr als 1.000 verschiedene Blütenpflanzen, Farne und Moose.
Eckdaten

Errichtet: 25. Juli 1997 Größe derzeit 20.856 Hektar
Zonierung: 89% Naturzone, 11% Bewahrungszone
Grundbesitz: 88% Republik (Österreichische Bundesforste), 11% Privat-, 1%
Gemeindebesitz
International anerkannt: seit 1998 (IUCN, Kategorie II)
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Naturraum
81% Wald, knapp 11% Almen (Wiese, Waldweide), 8% Latschen, 800 Quellen, 470 Kilometer unverbaute Bachläufe
Seehöhe 385 bis 1.963 Meter (Hoher Nock)
Hauptgesteinsarten Wettersteinkalk, Hauptdolomit
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Natur und Mensch
Hier im Nationalpark soll die Natur wieder atmen können frei, möglichst ohne menschlichen Druck. Bäume sollen keimen, wachsen und fallen, Tiere leben und sterben nach ihrer Art. Eine paradiesische Vorstellung?
Für manche ein furchterregendes Bild: Wir sind es nicht mehr gewöhnt, dass die Natur stark sein darf. Seit 14.000 Jahren haben Menschen hier im Gebirge Wälder und Wasserläufe genutzt und geprägt: Den Wald als Jagdrevier und Weide für das Vieh, die Bäume als Bau- und Brennholz, die Bäche als Transportmittel.
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Foto: Nationalpark Kalkalpen
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Foto: Nationalpark Kalkalpen |
Und jene Generation, hatte ihre eigenen Ansprüche: Einmal waren es natürliche Weideflächen im Hochgebirge, dann wieder Weiderodungen im Wald, Buchenholz zum Kohlbrennen oder Tannen als Bauholz. Und immer wieder wurden alte Nutzungen aufgelassen. So ist es kein großer Schritt zum Nationalpark: Denn auch der Nationalpark Kalkalpen soll nicht nur der Natur, sondern auch den Menschen nützen.
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- Hier soll man Erholung finden und die Natur mit allen Sinnen erleben
- Der Nationalpark soll zur Bildung dienen, hier wird Lernen begreifbar
- Forschung soll möglich sein: Nicht in berechenbarer „Natur aus zweiter Hand“, sondern in Lebensräumen, die sich verändern gemäß den Gesetzen der Schöpfung
- Das alles unter einer Bedingung: Im Nationalpark ist der Schutz der Natur der wichtigste Grundsatz. Diesem Ziel müssen sich alle menschlichen Bedürfnisse unterordnen
www.kalkalpen.at
Quelle: Nationalpark Kalkalpen
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