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Nationalpark Kalkalpen

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Die Barock-Holzknecht-Hütte


Barock-Holzknecht-Hütte

Anlässlich des 10. Geburtstages des Nationalparks Kalkalpen revitalisieren die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) ein Forsthaus im oberösterreichischen Ennstal. Mit dem rund 250 Jahre alten Forsthaus erhalten die Bundesforste einzigartiges Kulturgut und schaffen eine weitere touristische Attraktion.

Große Klaushütte
Die Geschichte der ehemaligen Holzfällerhütte geht bis ins Jahr 1758 zurück. Damals diente die Hütte als Unterkunft für Waldarbeiter, die Holz ernteten und es dann auf dem Wasser den Bach entlang zur Weiterverarbeitung transportierten (Holz-Trift). Die Lage der Hütte war geografisch sehr wichtig, da sie bei der letzten Klause vor Reichraming lag. Die letzte Trift fand 1936 statt. Danach wurde die Waldbahn zum Abtransport des Holzes gebaut. Die Hütte verlor an Bedeutung und verfiel immer mehr. Auf Wunsch der Gemeinden Großraming und Reichraming, der Tourismusregion Ennstal und des Nationalparks Kalkalpen haben die Österreichischen Bundesforste das Forsthaus seit 1999 saniert. Mit 7. Juli 2007 öffnet die Hütte nun als Rast- und Verpflegungsstelle mit öffentlicher WC-Anlage seine Pforte für alle Naturfreunde. In der Großen Klaushütte werden vor allem bäuerliche Produkte aus der Region angeboten.

Die Hütte ist ein ideales Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer und Reiter. Von ihrer Revitalisierung profitiert die gesamte Region. Das attraktive touristische Angebot steigert die Besucherfrequenzen im Ennstal. Es schafft bei den Gästen Bewusstsein für heimische Produkte und stärkt auch das Angebot „Urlaub am Bauernhof“.

Erlebnis Nationalpark
Der Hintergebirgsradweg und der Ennstalradweg im Nationalpark Kalkalpen und in der Nationalparkregion Ennstal bieten beeindruckende Naturerlebnisse am Rand und im Nationalpark Kalkalpen. Sie sind perfekte Radwege für Familien mit Kindern und Genussradfahrer. Attraktive Waldwege laden zum Reiten und zu Kutschenfahrten in der Nationalparkregion ein.
Die österreichischen Nationalparks sind über die Umwegrentabilität wesentliche Wirtschafts- und Tourismusfaktoren in den Regionen. „6,5 Prozent aller Sommernächtigungen – inkl. dem Angebot „Urlaub am Bauernhof“ – fallen in das Gebiet der Nationalparkgemeinden. Das bedeutet 451 Millionen Euro Wertschöpfung allein durch den Nächtigungstourismus, der Tagestourismus ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. „Diese erfreuliche Entwicklung wollen wir weiter mit unseren Aktivitäten unterstützen. So leisten die Bundesforste als das österreichische „Unternehmen Nachhaltigkeit“ einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Region“, erklärt Bundesforste-Vorstandssprecher Georg Erlacher.

www.bundesforste.at/kalkalpen
Die neue Website zu den Bundesforsten in den Kalkalpen gibt ihnen schon zu Hause einen Vorgeschmack auf Natur pur und macht Lust auf mehr.

Die Partner: Österreichische Bundesforste und der Nationalpark Kalkalpen
Die Bundesforste sind die größten Grundbesitzer im Nationalpark und investieren laufend in die Besucherinfrastruktur. Sie errichten, pflegen und betreiben Nationalpark Versorgungsstationen wie das Jägerhaus und die neu eröffnete Große Klaushütte sowie weitere Nationalpark Stützpunkte. Sie betreiben Infohütten und sorgen für Parkplätze für die Besucher des Nationalparks. Außerdem erhalten sie kulturhistorisch wertvolle Gebäude wie das Forsthaus im Bodinggraben, das Adjunktenstöckl, die Annakapelle und die Weißenbachkapelle.
Darüber hinaus setzen sie zahlreiche Naturschutzmaßnahmen wie zum Beispiel ein Totholzprogramm, das wichtig ist als Lebensraum für geschützte Arten, oder ein Projekt für Eulen und Spechte um. Im Waldwildnisbereich, der 72 Prozent der Nationalpark Fläche umfasst, hat der Wald die Möglichkeit, wieder zum Urwald zu werden, denn dort greifen die ÖBf nicht mehr ein.