Mountainbiken auf Forststraßen
Heute stehen insgesamt 645 Kilometer Mountainbikestrecken auf Forstraßen der Österreichischen Bundesforste zur Verfügung. Im Jahr 1995 wurde diese Nutzung erstmals vereinbart und 1997, nach 3 Jahren Gültigkeit, um nochmal 10 Jahre verlängert.
Auch das Land Oberösterreich steuert hierzu bei: € 0,22 pro Laufmeter. Das macht ein jährliches Entgelt von € 134.442,- inklusive Umsatzsteuer.
Regionale Streckenwünsche berücksichtigt
Natürlich wird auch die Wünsche der Gemeinden und Tourismusverbände Rücksicht genommen, um einen größtmöglichen Nutzen zu gewährleisten. So wurde das Radwegenetz von ursprünglich 500 auf 645 Kilometer erweitert.
Da die Vereinbarung von 1997 dieses Jahr eben auslief, wurde diese am 6. August 07 per Regierungsbeschluss um weitere 10 Jahre verlängert. So bietet sich dem Natursportbegeisterten auch in Zukunft ein umfangreiches Streckennetz.
Touristisch gesehen macht diese Entwicklung das Bundesland Oberösterreich noch um einiges Attraktiver, da ja das Rad selbst, für den Sportler (oder einfach nur Naturliebhaber) das Transportmittel schlechthin ist. So geben attraktive Mountainbike-Strecken wichtige Impulse für die touristische Entwicklung der Region.
Durch diese Erschließung profitieren wirklich alle. Naturschützer können sich über das wachsende Umweltbewusstsein freuen und als zusätzliches Freizeitangebot wird die Region für Urlauber attraktiver was der Wirtschaft zu Gute kommt.
Trotzdem ist es wichtig sich an die Regeln zu halten. So appellieren Landeshauptmann Dr. Pühringer und ÖBf-Vorstand Mag. Schöppl an alle BenützerInnen der Strecken zur Einhaltung der Fairplay-Regeln. Mountainbiker sollen sich nur auf
freigegebenen Strecken und zu den
freigegebenen Zeiten bewegen und dabei Rücksicht auf andere WaldbenützerInnen, insbesondere auf die Wanderer und die Natur selbst, nehmen, damit nicht nur das Radvergnügen, sondern insgesamt das Naturvergnügen ungetrübt bleibt.