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Der Gleinkersee



Der wunderschöne See mit bester Wasserqualität ist 600 Meter lang und 400 Meter breit. Im Südwesten wird er von steilen Felsregionen und Hängen umrahmt. Gegen Norden ist das Seebecken durch einen flachen Hügelbogen abgeschlossen. Wenn Sie um den See gehen, so werden Sie feststellen , dass er kaum Zuflüsse hat und auch der Abflussbereich ziemlich wasserarm ist.









Der Gleinker See besitzt einen unterirdischen Zufluss, deswegen wird der See auch sehr schnell warm. An Sonnentagen erwärmt sich der See rasch und erreicht Temperaturen bis maximal 24 °C. Es stehen frei zugängliche Badestellen und kostenpflichtige Liegewiesen zur Verfügung.


  • Ruderbootverleih

  • Fischen

  • Restaurant und kleiner Campingplatz beim See, Jausenstation auf einer Anhöhe nahe beim See

  • sehr schöner Weg rund um den See


Um den Gleinkersee führt ein bequemer Wanderweg und Sie sollten nicht versäumen, diesen Rundgang zu machen. Es bieten sich viele schöne Ausblicke auf den See, und auch die Pflanzenwelt ist bemerkenswert. Auf den Wiesenflecken wächst die Trollblume, im Gesträuch die blaue Alpenrobe, die Sie – hoffentlich – schon am Pießling-Ursprung gesehen haben.
Wenn Sie nun auch den ganzen Gleinkersee erforscht haben, eine Besonderheit des Sees bekamen Sie nicht zu sehen.


Die Besonderheit befindet sich unter dem Wasserspiegel. Der Seeboden ist ziemlich gleichmäßig 20-25 Meter unter der Oberfläche - ausgenommen ein kleiner Bezirk im westlichen Teil.

Hier fällt er ganz unvermittelt steil bis über 125 Meter ab – eine ungeheure Tiefe für ein so kleines Gewässer!


Dieses Loch liegt im Bereich des Dachsteinkalkes, aus diesem Grund ist ein tiefer Einbruch in den Kalk erfolgt. Das lässt sich ziemlich sicher sagen. Wäre dieser Höhlenschacht nämlich bereits vor der Entstehung des Sees offen gewesen, so hätte ihn der Gletscherschnee bis oben hin mit Schutt gefüllt. Diese Besonderheit des Gleinkersees hat auch Anlass zum Entstehen einer Sage gegeben. Es wir erzählt, dass zur Zeit der Franzosenkriege die Mönche des Stiftes Spital versuchten, ihre Schätze in Sicherheit zu bringen. Sie versenkten sie wohlverpackt im See. Als dann wieder ruhige Zeiten eintraten und der Schatz geborgen werden sollte, hatte sich der Seegrund an dieser Stelle gesenkt, und niemand konnte ihn mehr erreichen. Es dürfte nicht viel Wahres daran sein. Solche Sagen entstehen nach Kriegszeiten immer wieder, sogar nach dem zweiten Weltkrieg in unserem so aufgeklärten Jahrhundert.