PYHRN PRIEL
SOMMERFREIZEIT
WINTERERLEBNIS
FAMILIENURLAUB
REGIONAL SHOP
Startseite
Unterkünfte
Gastronomie
Wintersport
Winterwandern
Schlitten fahren
Bergbahnen & Skilifte

Suche:
_

 

Workout im Schnee

Workout im Schnee

Tief verschneite Winterlandschaften und strahlender Sonnenschein lassen Sportlerherzen auch bei Minusgraden höher schlagen. Ob Alpiner Schilauf oder Schilanglauf – jede Sportart hat ihren eigenen Reiz – und benötigt eine gute Vorbereitung.

Alle Jahre wieder beginnt das große Warten auf den lang ersehnten Schnee. Die weißen Kristalle tauchen dabei so manch graue Winterlandschaft in ein funkelndes Eisparadies und verzaubern kleine und große Leute gleichermaßen.

Wenn die Schneedecke dick genug ist, bieten sich viele Möglichkeiten für den Wintersport an. Je nachdem, ob Kraft oder Ausdauer trainiert werden sollen, machen Klassiker wie Alpiner Schilauf, Rodeln oder Eislaufen das Rennen, aber ebenso herausfordernde Sportarten wie Schilanglauf.
Wofür auch immer man sich entscheidet, die präventive Wirkung ist nicht zu unterschätzen: So hat die sportliche Bestätigung positive Effekte auf das geistige und körperliche Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem.
Voraussetzung für ein ungetrübtes Vergnügen im Schnee ist jedoch ein guter Fitnesszustand. Denn Muskeln und Gelenke leisten Schwerstarbeit, weil sie Bewegung ausführen, die im Alltag in dieser Form nicht notwendig sind. Oft werden diese besonderen Anforderungen des Wintersports jedoch falsch eingeschätzt und der Körper überfordert. Die mangelnde Kraft gilt als eine der Hauptursachen von Unfällen, denen jährlich Tausende Schifahrer zum Opfer fallen.
Wer das ganze Jahr hindurch nur wenig Sport treibt, ist besonders gefährdet. Eine gezielte Gymnastik mit entsprechenden Übungen ist deshalb spätestens sechs Wochen vor dem Winterurlaub empfehlenswert – einerseits um genügend Kraft aufzubauen, und andererseits um ausreichend Kondition zu haben, damit einem nicht gleich die Luft ausgeht.

Für jeden das Richtige
Worauf es bei Winterfitness ankommt und wie Sie sich optimal vorbereiten:

  • Alpiner Schilauf. Um die Pisten sicher hinunterzufahren, werden viel Kraft und Beweglichkeit benötigt. Die Ausdauer ist auch wichtig, steht aber nicht an erster Stelle. Trainiert werden vor allem Koordination, Schnellkraft und Kraft. Nach kurzfristigen hohen Belastungen folgen Erholungsphasen, etwa während des Liftfahrens. Die Gefahr dabei: Die Muskeln kühlen aus, das Verletzungsrisiko steigt. Außerdem spielt die Konzentration eine wichtige Rolle. Sie lässt in den frühen Nachmittagsstunden zufolge verunglücken Schifahrer am häufigsten in dieser Zeit.

  • Schilanglauf. Bei dieser Sportart werden besonders die Ausdauer gefördert, das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und der Stoffwechsel verbessert. Der nordische Klassiker ist ein effektives Training für den gesamten Körper. Durch den kontinuierlichen Stockeinsatz wird speziell auch die Muskulatur der Arme, Schultern und der Brust beansprucht und gestärkt. Die gleichmäßige rhythmische Bewegung und das lockere Schwingen der Arme belasten dabei Gelenke, Sehnen und Bänder nur wenig. Regelmäßig ausgeübt, eignet sich der Sport bestens zur Gewichtsreduktion, pro Stunde werden ca. 600 Kalorien verbraucht. Schilanglauf ist eine gute Schulung von Gleichgewicht und Koordination, die Technik ist leicht erlernbar.

  • Rodeln. Wer hätte das gedacht: Das Fahren auf einem Kufengefährt hangabwärts ist ein gesunder Winterspaß. Ausdauer, Kraft und Gelenkigkeit werden gefördert sowie der Kreislauf und die Durchblutung der Haut angeregt. Kurvenreiches Fahren und zahlreiche Bremsmanöver sind dabei besonders gut für die Figur, denn dadurch werden die Ober- und Unterschenkel gestrafft. Von diesen Bewegungen profitieren auch der Rücken und der Bauch. Eine Herausforderungen für die Kondition ist der Aufstieg auf den Hügel oder die präparierte Piste, sofern er zu Fuß erfolgen muss. Der Energieverbrauch kann bei bis zu 300 Kalorien in einer Stunde liegen. Der Vorteil: Rodeln ist für jeden geeignet, auch für sportlich weniger ambitionierte Menschen. Vorsicht jedoch vor Verletzungen!


Spezielles Fitness-Training
Wer ganzjährig aktiv Sport betreibt, hat bereits entsprechende Vorarbeit geleistet. Oft lässt der Fitnesszustand jedoch zu wünschen übrig, weshalb eine gezielte Vorbereitung notwendig wird. Kraft und Ausdauer sind dabei wichtige Parameter. Um die Kondition zu verbessern und Muskeln aufzubauen, sind beispielsweise regelmäßige Einheiten am Fahrrad- oder Ruderergometer sinnvoll. Alternativen bilden Laufband oder Crosstrainer.

  • Gymsticks. Ein effektives, wenn auch relativ kleines Gerät für das Training in den eigenen vier Wänden ist nicht zuletzt der Gymstick. Er fördert nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern verbessert auch das Gleichgewicht und die Beweglichkeit. Die beiden Schlaufen werden dabei um die Füße gelegt und der Stab mit den Therabändern an den Enden so bewegt, dass kleine und große Muskelgruppen gezielt trainiert werden können. Es gibt eine Vielzahl von Übungen sowie vier verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Widerstandsstufen – je nach Zielgruppe.


Bildnachweis: pixelio.de