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Skidiebstähle




Skidiebstähle gingen um 30 Prozent zurück

BEZIRK / Erfreuliche Nachrichten für die Skifahrer: Die Zahl der Skidiebstähle ging im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent zurück. Bezirkspolizeikommandant Hans-Peter Vertacnik führt das auf die Bemühungen der Polizei gemeinsam mit den Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen zurück, Ski-Schlösser anzubieten. „Sie wurden sehr gut angenommen", so Vertacnik. „Offensichtlich haben wir auch das Bewusstsein der Leute erreicht, dass sie ihre Skier im Auge behalten, und sie in die Skiständer stellen, anstatt sie irgendwo stehen zu lassen."

Die Ski-Schlösser sind ein effizienter Schutz vor Dieben. „Denn sie sind ja meist nicht mit schwerem Werkzeug unterwegs, sodass sie die Schlösser aufzwängen können", erklärt Vertacnik. Die Absperrungen sind vielfach einsetzbar, so zum Beispiel auch, um das Mountainbike oder den Kinderwagen anzuhängen.

„Die Skidiebe treten immer mehr in Banden auf", weiß Vertacnik. In Kärnten soll eine Gruppe von Busreisenden aufgegriffen worden sein. Bei der Einreise waren sie aufgefallen, weil sie in Wintersportkleidung, aber ohne Skier unterwegs waren, bei der Ausreise hatten sie plötzlich tolle Skier dabei.

Achtung!
Die Skidiebe schrecken nicht einmal vor Hotels zurück! Wer seine Skier im Skistall aufbewahrt, sollte sich zuvor vergewissern, wann der Skistall zu- und wann er wieder aufgesperrt wird und seine Brettln sicherheitshalber mit einem Nummernschloss absperren.

Quelle: Kremstaler Rundschau, Nr. 04 / 26. Jänner 2006