
Schlechter Skitransport ist ein Vormerkdelikt!
Bereits seit längerer Zeitist der ungesicherte oder falsche Transport der Skiausrüstung bei Gefährdung der Verkehrssicherheit ein Vormerkdelikt. Aber neben einer Vormerkung sind auch noch Geldstrafen bis zu 5000 Euro möglich. Der Fahrzeuglenker ist für die sichere Verwahrung der Ladung verantwortlich. Einzelne Teile müssen so fixiert sein, dass sie bei einem Bremsmanöver nicht verrutschen. Der Transport von Skiern und Snowboards sollten im Wageninneren sowieso vermieden werden, weil die messerscharfen Kanten der Ausrüstung eine große Verletzungsgefahr mit sich bringen.
Für den sicheren Skitransport empfehlen sich drei bewährte Methoden:
Der Magnet-Skiträger
Vorteile: Einfache, rasche Selbstmontage möglich, preisgünstig. Bombenfester Halt wird bis zur Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometer garantiert.
Nachteile: Bei der Montage besteht die Gefahr, dass der Lack zerkratzt wird.
Das Grundträgersystem
Vorteil: Der Grundträger besteht aus zwei Querstangen, die durch spezielle Aufsatzmodule nicht nur als Ski-, sondern auch als Fahrradträger verwendet werden können.
Nachteil: Aufwändige Montage.
Die Dachbox
Vorteil: Geschützter Transport, zusätzliches Ladevolumen. Durch die Stromlinienform der Box ist der Sprit-Mehrverbrauch, den am Dach montierte Skiträger verursachen, bei der Box etwas geringer als bei Skiträgern. Nachteil: Teils etwas sperrige, aufwändigere Montage, teurer als Skiträger. Bei Auffahrunfällen kann die Dachbox zum Geschoß werden, wie ARBÖ Tests ergeben haben. Deshalb sollte man aus Sicherheitsgründen nach einer kurzen Fahrstrecke den Sitz der Befestigung nochmals überprüfen.
Quelle: Ennstaler Woche, 19. Jänner 2006