
Es genügt nicht, nur sportlich zu sein...
Wir kennen es aus der Werbung: Wer gesellschaftlich ganz oben stehen will, hat bloß den vorgegebenen Attributen zu entsprechen: fit, schlank und sexy haben wir zu sein. Abgesehen davon, dass auch diese Klischees zu hinterfragen sind, zeigt sich jedenfalls, dass die Realität so gar nicht mit dem veröffentlichten Bild übereinstimmt: Rund 60 Prozent der Erwachsenen in industrialisierten Ländern bewegten sich zu wenig, meinen Experten.
Stundenlanges Sitzen am Computer, Freizeit vor dem Fernseher, Autofahrten statt Spaziergängen. Die Konsequenz: eine starke Zunahme an Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen sowie Haltungsschäden.
Neben Bewegungsmangel zählen übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen und zu reichhaltige, fette, süße und stark gesalzene Speisen zu den Ursachen der so genannten „Zivilisationskrankheiten". Dabei reichen oft kleine
Änderungen im Lebenswandel, um das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten deutlich zu reduzieren und so ein langes, gesundes Leben genießen zu können.
Es zählt nicht, fit wie ein Turnschuh zu sein, muskelbepackt wie der Herminator oder sexy wie das (geliftete) Playboy-Häschen. Viel wichtiger sind innere Ausgeglichenheit und persönliches Wohlbefinden. Diese lassen sich mit bewusster Ernährung und einem vernünftigen Maß an Bewegung viel leichter erreichen, als man glauben möchte.
Ganz wichtig ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen und dazu gehören auch entsprechende Massagen, ein Sauna- oder Thermenbesuch. Gerade bei den Massagen gibt es heute eine Vielzahl an verschiedenen Techniken, sodass jede/jeder auf ihre/seine Kosten kommt und kleine Wehwehchen rasch verschwinden.
Quelle: Kremstaler Sonntags Rundschau, Nr. 49a / 11. Dezember 2005