Die Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn ist der nördlichste Ort der Urlaubsregion Pyhrn-Priel. Zum Gebiet von Klaus gehören die Gemeinde Steyrling und der Ortsteil Kniewas. Das große Gemeindegebiet erstreckt sich vom Grat der Kremsmauer im Norden über das Gebiet des Kasberges bis zu den steilen Nordwänden des Prielmassivs, wo der Gratverlauf zwischen Kleinem und Großem Priel die südliche Gemeindegrenze bildet.
Zu allen Zeiten lag Klaus an einem wichtigen Durchzugsweg. Der Name Klaus leitet sich von lateinisch „clausum“, was soviel wie „Enge“ bedeutet, ab. Wegen seiner leicht zu verteidigenden Lage war Klaus schon bei den Römern als Stützpunkt beliebt.
Schloss Klaus wurde von der Familie Storch errichtet, einem Adelsgeschlecht, das einer edlen steiermärkischen Bürgerfamilie entstammt. Das Wappen dieser Familie wurde in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Gemeindewappen von Klaus übernommen.
Seit den 60er Jahren ist Klaus eine eigene Tourismusgemeinde; das Angebot ist sowohl für Nächtigungsgäste als auch für Tagesausflügler reichhaltig. Besonders die Errichtung des Kraftwerkes Klaus mit dem 7 km langen Klausersee, der sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügt, hat die Entwicklung des Tourismus äußerst positiv beeinflusst. Die zahlreichen Erholungs- und Freizeiteinrichtungen im gesamten Seebereich wie Bootsverleih, 1. österreichische Kajakschule, Angelschule, Floßfahrt, Elisabethsee mit Campingplatz (für Saisoncamper), Wanderwege ins idyllische Brunnental und vieles mehr, finden großen Zuspruch. Übrigens: Auch Kaiserin Sissi war schon in Klaus/Steyrling zum Wandern zu Gast!
Wer’s lieber actionreich mag, kann an der Staumauer klettern und sogar Bungee jumpen.
Auch auf kulturellem Gebiet hat Klaus viel zu bieten. An erster Stelle ist der Musiksommer Klaus zu erwähnen, der im Jahre 2001 sein 40-jähriges Bestehen feierte. Im Rahmen des Musiksommers finden in den Monaten Juli und August in der frühbarocken Bergkirche alljährlich stimmungsvolle Konzerte bei Kerzenschein mit einem niveauvollen Programm statt.